Die Definitionsmacht der Frauen – Kommentar

Die Definitionsmacht der Frauen

Die Frauenbewegung hat dazu geführt, dass viele Frauen bewusst ihre Stellung in der Gesellschaft wahrnehmen. Oder auch dass die Stellung der Frauen im öffentlichen Diskurs definiert wird.

Die Männer haben sich anfänglich stark gewehrt (man erinnere sich an die Abstimmung zum Frauenstimmrecht im Jahr 1959). Nachdem für diese Anti-Haltung keine Argumente übrig mehr waren, hat sich die Haltung der Männer in eine Gleichgültigkeit gewandelt:

Also macht halt, ihr Frauen. Nein, nein, wir stehen euch ja schon nicht im Weg!

Was bis heute fehlt — aber dringend nötig wäre — ist eine Gegenemanzipation!
Männer, definiert eure Stellung.

Es gibt genügend Gründe:

  • Nehmt euch das Recht, so Vater zu sein, wie eine Frau Mutter sein darf!
  • Wieso geht ihr den unhinterfragt in grünen Kleidern im Dreck roppen?
  • Wieso lasst ihr euch Alimente abknöpfen von Frauen, die arbeiten können?
  • Und wieso kriegt ihr keine Witwer-Rente?
  • Wo bleibt bitte sehr die männliche Genderforschung?
  • Weshalb darf einer nicht Hausmann sein, ohne nur als halber Mann zu gelten?
  • Teilzeit für Männer heisst nicht 80 %, es kann auch 40 % heissen!

Männer, auf was wartet ihr noch? Geschlecht ist eine deutlich konotierte gesellschaftliche Kategorie. Wir sind keine Neutronen, sondern Weiblein und Männlein.. Also, definiert euch!

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