Filmtipp (2): Jugendlicher Übermut

Was ist der schönste Moment im Leben? Und falls man ihn durchlebt hat, ist das Leben danach noch lebenswert?

„Was nützt die Liebe in Gedanken“ (D, 2004) zeigt, dass jugendliche Leichtigkeit zur polyamoren Beziehungen führen kann. Kommen dennoch Besitzansprüche ins Spiel, gerät das ganze aus dem Gleichgewicht. Eifersucht nimmt überhand und führt zum Desaster.

Hilde schreibt ein Gedicht an einen ihrer Verehrer:

Auch scheint es mir, da du noch jung an Jahren,
dass dein Erleben in der Liebe nur erträumt.
Ich fürchte du bist auch noch reichlich unerfahren,
beeile dich, du hast schon viel versäumt!

Ein Mädel wird sich schön bedanken,
wenn deine Glut nur aus Gedichten spricht.
Was nützt die Liebe in Gedanken,
kommt die Gelegenheit, dann kannst dus nicht.

Für Hilde ist auf den Richtigen zu warten nicht nur versäumte Zeit, sondern sogar verpasste Übung im Beziehungsleben. Nichts einzugehen bis der oder die absolut Richtige kommt, bedeutet wertvolle Erfahrungen zu verpassen und alle Fehler am (vermeintlichen) Traumpartner machen zu müssen.

Was nützt die Liebe in Gedanken (Wikipedia)

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